Eines der häufigsten orthopädischen Krankheitsbilder ist die Arthrose. Dabei kommt es zu einer Zerstörung der Knorpeloberfläche eines Gelenkes. Durch medikamentöse Behandlung kann im Einzelfall ein beginnender Schaden begrenzt und das Beschwerdebild deutlich gelindert werden.

Eine Möglichkeit ist die Substitutionsbehandlung mit Chondroitinsulfaten in Tablettenform (z.B. Dona 200 S, Arthrostar, Chondrosulf etc), was eine geschädigte Knorpelmatrix wieder stabilisieren kann. Auch das Einspritzen von Hyaluronsäure in ein chronisch krankes Gelenk führt zu Stabilisierung und einer verbesserten Belastbarkeit. Zwar können damit großflächige Defekte nicht ausgebessert werden, aber in vielen Fällen kann eine mehrfach durchgeführte Einspritzung von Hyaluronsäure ins Gelenk dem Patienten eine verbesserte Beweglichkeit mit geringeren Beschwerden ermöglichen.

Jede Injektion in ein Gelenk ist mit einem, wenn auch geringen, Infektionsrisiko verbunden. Deshalb muss sie unter streng sterilen Rahmenbedingungen erfolgen. Bei lokalen Entzündungszeichen oder offenen Verletzungen im Bereich des Kniegelenkes sollte eine Injektion aus Sicherheitsgründen unterbleiben.

   
Ortho-Zentrum | Orthopädische Gemeinschaftspraxis am Ludwigsplatz Waldstraße 67 | 76133 Karlsruhe | 07 21-9209010