Funktionstaping ist eine eigene Tapetechnik, die im Gegensatz zum klassischen rein stabilisierenden Tape die Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskeln optimiert und somit Heilungsprozesse aktiviert. Die Therapie wird mit 4 Grundtechniken angewendet, die entweder separat oder in Kombination ausgeführt werden: Muskelanlage, Ligamentanlage, Korrekturanlage, Lymphanlage.

Aus diesen 4 Anlagetechniken sowie der Kombinationen ergibt sich ein breites Anwendungsspektrum:
  • Verbesserung der Muskelfunktion
  • Verbesserung von Zirkulationseinschränkungen
  • Schmerzreduktion
  • Unterstützung der Gelenkfunktionen

Die Methode wurde vom japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase Ende der 70er Jahre entwickelt und ist mittlerweile vor allem aus dem Bereich der Sportmedizin nicht mehr wegzudenken. Das Tape-Material besteht aus einem wasserfesten und atmungsaktiven Material, dass sich durch eine gute Hautverträglichkeit auszeichnet. Nach der Anlage kann das Tape je nach Beanspruchung 5-7 Tage getragen werden. Nach dieser Zeit verliert das Tape seine Wirkung und sollte gewechselt werden. Aufgrund seiner elastischen Eigenschaften ermöglicht das Tape die vollständige Bewegungsfreiheit und Mobilität, d.h. die volle Gelenkbeweglichkeit bleibt erhalten.

Als Weiterentwicklung insbesonders bei chronischen Beschwerden hat sich das sog. Akupunkturtaping bewährt. Hierbei werden kurze Dauernadeln in die entsprechenden Akupunkturpunkte gestochen und mit einem Funktionstape kombiniert. Auch in diesem Fall sollte der Tape samt Nadeln spätestens nach 5 Tagen gewechselt werden.

   
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