Schmerzen und Schwellung im Fuß/Unterschenkel. Ein Röntgenbild zeigte keine Auffälligkeiten. Was kann das sein? Stressfrakturen sind im Röntgenbild oft erst nach 2-3 Wochen nach Beginn der Beschwerden nachweisbar. Sie können - wenn klinisch keine eindeutige Situation vorliegt - gut und sicher mit einer Kernspintomographie nachgewiesen werden. Auch lokale Überlastungssituationen (Perfusionsstörungen) können so nachgewiesen werden.

Fersenschmerzen

Fersenschmerzen können viele Ursachen haben. Bei Läufern gibt es häufig eine Ansatzentzündung der kurzen Fußsohlenmuskulatur und der Plantarfascie im vorderen und zur Mitte hin liegenden Teil des Fersenbeines (Fasciitis plantaris). Der Fersensporn kann (muss jedoch nicht) aufgrund Überbelastung mit einer Entzündung reagieren. Nicht jeder Fersensporn bereitet Beschwerden.

Jede Irritation der Nerven im Bereich der Ferse und des gesamten Fußes kann zu ausgeprägten Schmerzen im Bereich der Ferse führen. Zudem können rheumatische Erkrankung (z.B. Bechterew’sche Erkrankung), Thrombosen aber vor allem auch lokale Überlastungssituationen von Rück- und Mittelfuss (Stressfrakturen, Perfusionsstörungen etc.) oder Entzündungen von Sehnen (z.B. Peronealsehne) zu Fersenschmerzen führen.

Nach entsprechender klinischer Diagnostik (z.B. Röntgen, Ultraschall oder auch Kernspintomographie) entscheidet der Arzt/Ärztin zusammen mit dem Patienten/in über die Therapie. Es gibt verschiedene Therapieansätze. Diese, sie reichen von orthopädischen Einlagen und, entzündungshemmenden Medikamenten, über Infiltrationen, Bestrahlungen, Stoßwellenbehandlung bis zur operativen Abtragung des Fersenspornes. Sicher ist es sinnvoll, zuerst die konservativen Behandlungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

   
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